Was misst LinguLab?

LinguLab baut auf den Stärken der linguistischen Lesbarkeitsindizes auf. Vor allem aber behebt es deren Schwächen.

LinguLab  misst nicht nur quantitative Eigenschaften von Texten wie die Wort- oder Satzlänge. Mit Messgrößen wie Stil und Wortschatz fließen zusätzlich qualitative Charakteristika in die Bewertung mit ein. Das Besondere an LinguLab ist, dass er die Lesbarkeit von Online-Texten bewerten kann. Für das Lesen am Bildschirm muss ein Text speziell aufbereitet sein. LinguLab setzt diese speziellen Anforderungen in messbare Größen um.

Textverständlichkeit“ und „Web-Tauglichkeit“ sind damit die zwei großen Analyseblöcke, die LinguLab zugrunde liegen.

Textverständlichkeit

Um die Textverständlichkeit zu messen, greift LinguLab auf die Arbeit der Sprachforscher in den 1970er Jahren zurück. In Anlehnung an Rudolf Flesch fließen „Wortlänge“ und „Satzlängein die Messung mit ein. Hinzu kommen qualitative Komponenten wie Stil und Wortschatz. Diese setzen sich jeweils aus verschiedenen Bewertungselementen zusammen. Der Sprachstil wird beispielsweise als schlecht bewertet, wenn ein Text zu viele Passivkonstruktionen oder Aufzählungen enthält.

Web-Tauglichkeit

Die Bewertung der Web-Tauglichkeit stützt sich auf zwei Pfeiler. Einerseits basiert sie auf wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Leseverhalten und der Leseunterstützung am Bildschirm. Andererseits greift sie praktische Erfahrungen von Online-Redaktionen auf. LinguLab  unterscheidet mit „Prägnanz“, „Scanbarkeit“ und „Interaktivität“ drei Komponenten der Web-Tauglichkeit. Interessieren Sie sich für die theoretischen Grundlagen von LinguLab? Dann bestellen Sie unseren Fachaufsatz zum Thema “Automatisierte Qualitätssicherung durch den LinguLab”.

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